10. Juni 2012: „Bänke raus!“
Rückschau:
Bildergalerie von „Bänke raus!“ 2011
Protokoll Mitgliederversammlung
vom 24.02.2011
WAB – Das Fest (2010)
Neues vom Alten Bahnhof
Liebe Mitglieder,
I. um die auf der Jahresmitglieder-Versammlung beschlossene Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und Information umzusetzen haben wir, der Vorstand, uns mit einigen Hausbesitzern in Verbindung gesetzt, die über ein leerstehendes Ladenlokal verfügen. Wir haben sie gebeten uns ihr Ladenlokal für Werbung und Information der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – möglichst kostenlos.
Bisher haben sich 2 Hausbesitzer dazu bereit erklärt.
Das heißt, dass wir in Kürze in den Schaufenstern von 2 Ladenlokalen die Bürger informieren werden:
- auf Flipcharts aktuell über die anstehenden Aktionen und Veranstaltungen im Stadtteil
- über die Mitglieder der Werbegemeinschaft
und vor allem: - Jedes Mitglied kann dort kostenlos Werbung für sein Geschäft bzw. seine Firma einstellen !
II. Aufgrund der optisch und sicherheitstechnisch katastrophalen Situation rund um die Brandruine an der Kreuzung Ümminger- Alte-Bahnhofstr. (ehem. Zwischenfall) sind wir aktiv geworden. Wir haben die Situation mit Fotos und mittels einer Verkehrszählung dokumentiert und haben die Probleme in der Bezirksversammlung am 19.04. zur Sprache gebracht. Wir waren uns mit allen dort vertretenen Fraktionen darin einig, dass die Stadt Bochum dringend den bzw. die Besitzer der Ruine dazu zwingen muss
- den Bürgersteig vor der Ruine wieder begehbar zu machen, indem dort z.B. ein Fußgängertunnel gebaut und/oder die Ruine so abgedeckt wird, dass von ihr keine Gefahr mehr für Passanten ausgeht,
- das Gelände zur Straßenseite regelmäßig von Müll und Unrat zu reinigen.
Eine Anfrage an die Stadtverwaltung mit Bitte um Umsetzung ist unterwegs.
Da die Stadt nicht kaum rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, den/die Besitzer zum Abriss oder zum Neubau zu zwingen, erhoffen wir uns auch, dass durch die genannten Maßnahmen ein permanenter finanzieller Druck auf die Eigentümer ausgeht, der sie zu einer endgültigen Lösung (Grundstücksverkauf und/oder Abriss) ermuntert.
III. Nicht vergessen:
10. Juni - Bänke raus
Dafür haben wir eine Verlosung organisiert: 3 Einkaufsgutscheine für 150 –100 –50 €,
einlösbar bei einem Mitgliedsunternehmen der WAB.
Viele Grüße,
B. Leimann
Einmündungsbereich Alte Bahnhofstraße/Ümminger Straße
Auch die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) bezieht Stellung in der Diskussion um die Situation im Einmündungsbereich Alte Bahnhofstraße / Ümminger Straße. Vertreter des WAB-Vorstands informierten sich am Dienstagmorgen vor Ort über die gespannte Lage für Fußgänger und Senioren beim Passieren der Absperrungen an der Brandruine der Diskothek „Zwischenfall“.
Vorsitzender Michael Koch: „Wir haben nicht nur einen Passanten gesehen, der sich zwischen vorbeifahrenden Autos und dem Bauzaun vorbeigequetscht hat.“ Dem stimmten Ex-Vorstandmitglied Yvonne Schönell, die auch in der Nähe wohnt, und
Frank-Dagobert Müller zu.
In der Sitzung der Bezirksvertretung am Donnerstag will der WAB-Vorstand die Parlamentarier um eine kurze Pause bitten, in welcher Bezirksbürgermeister Norbert Busche den Vertretern der Kaufmannschaft ein Rederecht einräumen kann. „Wir wollen die Lage mit Bildern verdeutlichen“, so Bernd Leimann. Er ist Schriftführer der WAB und will am heutigen Morgen dort noch persönlich eine Verkehrszählung durchführen, um die Politiker auch mit Zahlen überzeugen zu können.
Das Viertel attraktiver machen – auch mit „Guerilla-Marketing“
Engagiert und kämpferisch präsentierten sich Vorstand und Mitglieder der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) bei der Jahresversammlung, welche diesmal ganz bewusst nicht im Saal einer Gastronomie stattfand, sondern im leer stehenden Ladenlokal Alte Bahnhofstraße 207. „Diesen ungewöhnlichen Tagungsort haben wir gewählt“, hieß es in der Einladung, „weil wir dort sichtbar sein wollen, wo auch die Probleme des Stadtteils am sichtbarsten sind.“
Ideen sollten sie mitbringen, die Mitglieder, denn, so die Einladung, „wir wollen möglichst intensiv und kritisch das vergangene Jahr diskutieren und Vorschläge für die Arbeit im kommenden Jahr sammeln.“ Leimann verteilte Zettel, auf denen Vorschläge notiert und dann an die tapetenfreie Wand geklebt werden sollten. Aber es wurde auch schon vorher diskutiert.
Ex-Vorstandsmitglied Katja Wiebecke-Nötzel hatte einiges anzumerken. Es seien ja an diesem Abend Vertreter von drei Vereinen anwesend, die sich einmal zusammensetzen sollten. „Es sind viele bereit, sich zu engagieren“, sagte die Apothekerin. Es müsse aber klar sein, dass die WAB für Gewerbetreibende stehe. „Der Verein ‚Langendreer hat’s‘ kann nicht die Leerstände regeln.“ Der könne sich um andere Projekte kümmern. Norbert Kurtz-Witte, der 2. Kassierer, merkte an, dass man vor Ort etwas für junge Leute machen müsse, wenn man noch mehr Studenten ins Viertel locken wolle, wie es Schriftführer Bernd Leimann wegen der Nähe zu den Unis in Dortmund und Bochum für möglich hält. Leimann sprach an, dass man auch einen Nachtflohmarkt veranstalten könne. Das Viertel müsse auf jeden Fall attraktiver gemacht werden.
Michael Koch, der bereits festgestellt hatte, dass „das Geschäftsleben am Alten Bahnhof nicht leichter wird“, befürwortete gar „Guerilla-Marketing“. Der Vorsitzende meinte damit aber nichts Ungesetzliches, sondern lediglich ungewöhnliche oder möglichst provokante Aktionen wie z.B. das presse- und öffentlichkeitswirksame Verteilen von Sicherheitswesten, „weil es z.B. an der Einmündung der Ümminger Straße in die Alte Bahnhofstraße für Fußgänger so gefährlich ist.“ Er hatte aber auch schon über „1.000 Brote für Studenten“ als eine mögliche Aktion spekuliert. Ein Vorstandstreffen von WAB, „Langendreer hat’s“ und Verkehrsverein fanden alle gut, zumal Yvonne Schönell schon gesagt hatte, dass „wir miteinander arbeiten, zusammenwachsen – und gemeinsam Stärke zeige müssen.“ Schönell war es auch, die das Herausarbeiten und die Präsentation von Alleinstellungmerkmalen des Stadtteils einforderte.
Ach ja: Wahlen gab es auch an diesem Mittwochabend. Die anwesenden Mitglieder sprachen dem gesamten Vorstand um den Vorsitzenden Michael Koch en bloc erneut das Vertrauen aus. Ramona Schiemann (Et Cetera-Gutschein) und Jolante Heming (250 Euro-Gutschein für eine Wochenendreise) kassierten die Hauptpreise des WAB-Schaufensterwettbewerbs aus den Händen des Vorsitzenden. Außerdem gab es je 200 Euro aus dem Erlös des Wildschweinessens beim Herbstmarkt für die drei Kirchengemeinden am Ort.
Bilder von der JHV:
Bänke raus: Gelungene Premiere
Festmeile auf der Alten Bahnhofstraße erfreut Groß und Klein – nur die Wurst ging irgendwann aus
Langendreer - Das war eine gelungene Premiere. Das „Bänke raus!“-Familienfest auf der Alten Bahnhofstraße hat sich als würdiger Nachfolger des 7Up-Festivals erwiesen, auch wenn die Veranstaltung vom Charakter her anders war als ihr Vorgänger.
Gut 60 Bänke von insgesamt 77 Teilnehmern standen rund um den Stern, und auch wenn der Durchlauf von Passanten am Morgen noch etwas mau war, so waren die Beteiligten am Ende des Tages höchst zufrieden mit ihrem neuen Bürgerfest. Morgens eröffnete ein ökumenischer Gottesdienst der ansässigen Gemeinden die Festmeile - doch nicht in der Kirche St. Marien, sondern auf der Bühne am Stern. Auf dem mit knapp 200 Leuten gefüllten Platz heizte der Langendreerer Gospelchor die Zuschauer bei recht kühlen Temperaturen ein Doch über das Wetter - auch wenn die Sonne sich kaum blicken ließ - wollte sich niemand beschweren. Immerhin ließ Petrus seine Pforten geschlossen und die zahlreichen Stände mit ihren ideenreichen Aktionen blieben allesamt trocken. „Gott sei Dank sind wir vom Regen verschont worden“, sagt auch Linder.
Und so konnten die Anwohner auf der Alten Bahnhofstraße in aller Ruhe von Stand zu Stand wandern, sich verköstigen, etwas spielen oder einfach nur miteinander klönen. Vor allem für die Kleinen gab es allerhand Höhepunkte. Schlange stehen mussten die Kinder beim Kistenklettern, wo der Rekord am Nachmittag bei 12 Cola-Kästen lag. Vor dem Atelier für Kreativtherapie gestalteten die Kids mit Sand eigene Bilder. Doch auch die Hüpfburg, die Torwand oder das Spielmobil an der Kirche St. Marien erfreuten die jüngsten Festival-Teilnehmer zuhauf. Tolle Aktionen gab es natürlich nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen. Die Buchhandlung Gimmerthal präsentierte per Beamer Luftaufnahmen von Bochum, die Dorfpostille legte ein Langendreer-Rätsel auf und an der Bühne am Stern wurde ordentlich gerockt - erst gaben „Die Beutels“ Bob Dylan- und Beatles-Songs zum Besten, dann spielten die „Sabowskis“ gepflegten Rock 'n' Roll.
Wem das noch nicht reichte, der schaute sich auf dem Flohmarkt an der St.
Marien-Kirche um oder ließ sich einfach mit Kuchen, Bier und Wurst
verpflegen - solange diese noch vorrätig war. Denn das blieb am Ende des
Tages das einzige Manko: „Irgendwann gab es keine Suppe und Wurst mehr. Da
haben wir die Anzahl der Besucher unterschätzt. So haben wir immerhin eine
Verbesserung für das nächste Mal“, so Linder.
Felix Kannengießer/WAZ
Der „Alte Bahnhof“ – ein lebendiges Geschäftszentrum
„Werbegemeinschaft Alter Bahnhof“ (WAB) – das ist nicht nur die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden, Händler und Dienstleister. Bei uns sind auch die Vermieter mit dabei, und darüber hinaus auch die lokalen Institutionen, interessierte Bürger.
Deshalb buchstabieren wir WAB auch als „Wir am Alten Bahnhof“. Wir wollen eine starke Gemeinschaft sein, die den Ortsteil Alter Bahnhof und damit auch das Geschäftszentrum lebendig gestaltet und den Zusammenhalt all derer stärkt, die hier zusammen leben, arbeiten und einkaufen.
Diese unsere neue Website soll dazu beitragen, dass uns dies möglichst gut gelingt. Gemeinsam sind wir stark.















